Reiki vor und nach Operationen
Aktualisiert: 13. März
Jeder geht mit Operationen und oder Eingriffen am eigenen Körper anders um.
Manche haben Angst davor und anderen macht das hingegen überhaupt nichts, seine Kontrolle völlig abzugeben und sich in die Hände von Ärzt:innen zu legen.
Wie auch immer man dazu steht: Reiki kann meiner Meinung nach, in jedem Fall helfen, sich vorab gut vorzubereiten.

Vor gut zwei Wochen musste ich mich wegen einer Sporverletzung am Knie operieren lassen und Reiki hat mir hier wirklich sehr geholfen. Der eingerissene Meniskus machte mir solche Beschwerden, dass ich nicht mehr Joggen, und Stiegensteigen konnte. Die Schmerzen während diversen Bewegungen waren übel.
Vorbereitung ist wichtig:
Noch am OP-Tisch selbst war ich mental so ruhig, dass ich es selbst kaum glauben konnte. Und ich bin mir sicher, dass Reiki da einen ganz großen EInfluss hatte.
Ich sag euch gerne warum ich dieser Meinung bin.
Vor der OP:
Wenn eine Operation ins Haus steht und man sich mental und körperlich darauf vorbereiten möchte, kann Reiki hier vorab schon sehr gut unterstützend wirken.
Man kann tatsächlich schon Wochen vor dem Termin anfangen, sich jeden Abend kurz Reiki zu geben.
Auch wenn man merkt: "Jetzt kommt die Angst hoch", oder wenn man Bedenken hat, kann man sich selbst mit Reiki versorgen.
Reiki kann helfen die Schwere der Gedanken abzufedern und dich wieder in einen zentrierten Zustand zu bringen, auch wenn Ängste und Sorgen vor der OP größer werden.
Vor jeder OP gibt es ein vorbereitendes Gespräch mit der Anästhesie. Und da wurde mir erklärt, dass im Zustand der Narkose ein Beatmungsschlauch gebraucht wird, der deine Lunge mit Luft versorgt. Die Muskeln funktionieren ja dan nicht mehr.
Das hörte sich Anfangs so schlimm an für mich, dass mir schwindelig wurde. Mir war das gar nicht so wirklich bewusst gewesen, dass der Körper ja völlig lahmgelegt werden würde.
Wenn man noch nie eine richtige OP hatte, kann man sich das gar nicht so vorstellen.
So hat mir Reiki die Wochen davor sehr gut geholfen, ins Vertrauen zu gehen und so habe ich mir wirklich jeden Abend Reiki gegeben. Manchmal am Kopf und Wurzelchakra und sehr oft am Herzen. Langsam merkte ich, wie ich ruhiger wurde.

Ich fing schon Wochen vorher an mit Armtraining (Ja, das braucht man tatsächlich für die Kraft in den Oberarmen, wenn man Wochenlang auf Krücken angewiesen ist).
Ebenso trainierte ich jeden Tag mit dem Teraband und auch im Fitnesscenter meine Beine. Und ja, man wird Muskeln an den Beinen verlieren. Daher ist es wichtig, vorher die Arbeit zu machen.
Ich informierte mich vorab auch eingehend über die Vollnarkose, las viel dazu und schaute mir Videos über Knie OP´s an. Ja, das ist jetzt nicht jedermanns Sache, aber ich fand es sehr spannend. Auch meine Gespräche mit Freund:innen und Kolleg:innen zur Narkose selbst, hörten sich alle ca so an:
"Das ist so schnell vorbei, das merkst du gar nicht."
"Einschlafen und Aufwachen."
"Ich liebe Narkose"
"So wie du reingehst in die Narkose, so wachst du auch wieder auf". Und ja: Ich fand es richtig spannend. Als dann die Maske kam, wurde es nach dem viertem Atemzug schwummrig und meine Wahrnehmung bröckelte auseinander. Das waren sehr spannende Sekunden.
Am Tag der OP selbst und am Abend davor habe ich Reiki jedoch auslassen. Ich hatte zu großen Respekt.
Wenn man sich ein bisschen informiert und recherchiert, wird davon abgeraten Reiki kurz vor der Narkose anzuwenden. Es kann nämlich die Wirkung der Narkose abschwächen. Ich muss gestehen: Es gibt, die, die sagen, sie kennen Ärzt:innen, die Reiki während der OP zulassen und dass es da gute Resultate gibt. Und dann gibt es Erfahrungsberichte, von Personen, die meinten, das Reiki und die Energien während der OP, die man ihnen geschickt hätte, sie fast umgebracht hätten. Und sie hätten 5 Mal so viel Narkose-Mittel gebraucht und sie wären während der OP aufgewacht. Also bitte seid da vorsichtig und geht lieber kein Risiko ein! Schickt niemandem Reiki während der OP. Es sei denn der Operateur und alle Beteiligten wissen davon und sind einverstanden. Vergewisstert euch auch immer, wenn ihr wem versprochen habt Reiki zu schicken, dass die OP schon war und bereits 24h vergangen sind! Manchmal werden OPS nach hinten oder nach vorne verschoben!
Reiki kann die Narkose beinflussen. Vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass man 24h warten sollte. Aber ich bin da auch ein bisschen vorsichtig. Auch bei meinen Kundinnen war mir das immer wichtig, das auch nicht zu überstürzen und diese Zeit mindestens abzuwarten. Generell: Ich würde wirklich immer kurz fragen, wie die Lage ist und ob sich die Person schon stabil genug fühlt, Reiki zu empfangen. Sei es jetzt über Fernreiki oder wenn du wirklich vor Ort bist am Krankenbett, um der Person die Hand aufzulegen. Solltest du keinen Zugang zur Person haben, weil die Person im Koma ist oder auf der Instensivstation (da sind meist keine Handys erlaubt), solltest du mit den Ärzten von der Station sprechen oder mit den Schwestern.

Auch bei dir selbst: Wenn du dir selbst nach einer OP Reiki gibst, frag dich immer selbst auch: "Bin ich schon ready oder noch zu schummrig und vielleicht zu müde ?"
Solltest du oder die Person nicht sicher sein, kannst du es auch gerne mit den Ärzt:innen abklären.
Warum warten?
Nun ja, ich denke, dass eine Wunde direkt nach der OP auch nachbluten kann. Man sollte da auf jeden Fall vorsichtig sein. Wenn wer noch sehr müde, istabil oder schwach ist.
Doch wenn es dir gut tut, dann leg dir gerne kurz (ein paar Sekunden) die Hände aufs Herz (emotionaler Ausgleich) oder den Kopf (beruhigt, reduziert Stress) und lasse es fließen aber nicht direkt auf die frische Wunde. Du musst es selbst für dich abschätzen.
Mir hat es sehr geholfen die Hände aufs Solarplexus zu legen, da hatte ich das Gefühl, dass es schön zur Wunde floss. Aber es gibt keine Anleitung. Wie immer im Reiki gilt: Mach es nach Gefühl, dein System sagt dir eh, was es braucht.
Wenn du dich nach der OP dann stabil fühlst, dann kannst du gerne links und rechts/ ober und unter der Wunde ein paar Minuten Reiki fließen lassen.
Nach der OP sind viele Menschen sehr sensibel, müde und oft noch mit ihrem Kreislauf beschäftigt.
Bei Kund:innen würde ich wie gesagt, immer kurz nachfragen, ob sie es schon "empfangen wollen".
Man sollte den Körper jedenfalls nicht überstimulieren, durch zu viel Reiki. Manche Menschen sind da sensibler und andere weniger. Aber da muss man wirklich individuell abschätzen.
Mein Rat: Sichere dich eventuell immer ab und sprich auch mit den Ärtzen, wenn du Klient:innen nach den 24h mit Reiki versorgst.
Auch die Symbole können eingesetzt werden.
Die Symbole, die du im zweiten Grad bei mir lernst kannst du nach der OP ebenso gut anwenden. Das Cho Ku Rei: Verstärkt den Energiefluss.
Sei He Ki: Kann bei Angst, Stress, Emotionaler Belastung helfen
Hon Sha Ze Sho Nen: Kann den Heilungsprozess über mehrere Tage unterstützen.
Intention setzen:
Natürlich kannst du auch vor jedem Reiki um Genesung bitten und auch deine Engelsenergien, an die du glaubst, zur Hilfe bitten. Zb: Erzengel Michael, Mutter Maria, Jesus oder all jene Energien, denen du vertraust.
Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass ich die Narkose eigentlich als sehr angenehm empfunden habe, auch das Kratzen des Beatmungsschlauches danach empfand ich eigentlich als nicht schlimm. Da helfen übrigens Hustenzuckerl extrem gut ;)
Reiki habe ich jeden Abend und immer, wenn ich das Gefühl hatte angewandt. Es hat mir wirklich geholfen, das schöne warme Gefühl von Reiki zu spüren. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich gerne bei mir! Hinweis: Reiki ersetzt keine Ärtzliche Konsultation. Dieser Text ersetzt keinen ärztlichen Rat.





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